Glenoidfraktur/Bankart-Läsion

CT-Bild: Glenoidfraktur mit deutlicher Verschiebung.

Eine Glenoidfraktur ist eine Fraktur der Schulterpfanne, die zum Schulterblatt gehört. Ist die gesamte Schulterpfanne vom Schulterblatt abgetrennt und intakt, liegt eine Skapulahalsfraktur vor, die damit nicht ins Gelenk reicht. Die Glenoidfraktur selbst ist immer intraartikulär. Bei der Einteilung der Glenoidfrakturen lassen sich zwei Formen unterscheiden: der Bruch am Pfannenrand und derjenige der gesamten Schulterpfanne.

 

Pfannenrandbrüche sind fast immer Folge einer Schulterluxation und entsprechen knöchernen Ausrissen der Gelenkkapsel. Ein typisches Beispiel und die häufigste Glenoidfraktur ist die knöcherne Bankart-Läsion, die den knöchernen Ausriss am vorderen Pfannenrand bei vorderer Schulterluxation bezeichnet. Beim Pfannenrandabbruch ist immer auch die Gelenklippe (Labrum glenoidale) gerissen und meist auch die Gelenkkapsel gerissen. Ohne operative Fixierung des abgerissenen Pfannenrandes kann eine chronische Instabilität des Glenohumeralgelenkes resultieren. Eine Refixation der Fraktur und des Labrums kann arthroskopisch erfolgen.

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